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09.05.2012

PLASMA Pfannenofen für Edelstähle geht in Betrieb



Zur sekundärmetallurgischen Behandlung und genauen Temperatureinstellung der Stahlschmelzen in einer 15 t Gießpfanne ist neben dem Vakuumentgasungsstand ein INDUGA Plasma-Pfannenofen im Stahlwerk für Schmiede- und Walzblöcke von Dörrenberg Edelstahl GmbH im Werk Ründeroth erfolgreich in Betrieb gegangen. Der Plasma-Pfannenofen ist mit zwei Graphitelektroden bestückt, die an einer drehbaren Verfahreinrichtung befestigt sind, und wird elektrisch einphasig mit einer max. Leistung von 1600 kW betrieben. Der Plasma-Pfannenofen heizt in einer definierten und kontrollierbaren Atmosphäre. Dazu besitzen die Graphitelektroden eine zentrale Bohrung, um dem Lichtbogen ein plasmabildendes Gas zuführen zu können und dadurch die Atmosphäre im Pfannenofen zu steuern. Die Plasmalichtbögen haben ein sehr ruhiges Bogenverhalten, was eine wichtige Voraussetzung für stabilen und vor allem kontaktlosen Betrieb zwischen Schmelze und Elektroden ist. Hierdurch erfolgt auch keine Aufkohlung der Stahlschmelze während des Heizens.

Darüber hinaus können durch eine Deckelöffnung Legierungsstoffe oder eine Top-Schlacke aufgegeben, eingeschmolzen und heiß gehalten werden, um z.B. eine Restentschwefelung durchzuführen. Dabei wird die Metallbad-Schlackereaktion insbesondere durch die intensive Argonspülung der Pfanne unterstützt, welche dafür sorgt, dass ein ständiger Materialaustausch zwischen Schlacke und Schmelze erfolgt.


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